Familie Lenz
Familie Lenz
Die Heimat der Lenz
Wer von Passau aus zum Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs ist, der sieht, kaum dass er Freyung passiert hat, auf einem hochragenden Bergkegel das Dorf Kreuzberg. Der bäuerlich geprägte Ort, umgeben von einem weiten Kranz von Wiesen und Feldern, mit einer spitztürmigen Kirche am Ortsmittelpunkt, bietet einen Blick, den man so schnell nicht mehr vergißt.
Dort oben und in den umliegenden Dörfern und Weilern ist die Heimat unserer "Lenz-Vorfahren".
Sie bewirtschafteten durch Jahrhunderte hindurch den kargen, steinigen Boden, der dem Waldgebirge abgetrotzt worden war. Noch heute trifft man auf dem Kreuzberg auf Schritt und Tritt den Namen "Lenz".
Schon im 16. Jahrhundert war Kreuzberg Wallfahrts-Mittelpunkt des Unteren Bayerischen Waldes. Sogar aus Böhmen kamen die Wahlfahrer. An den drei "Goldenen Sonntagen" zählte man um die 60.000 Wahlfahrer. Und das in einem Dorf mit ca. 800 Einwohnern.
Lange bevor im "Dreißigjährigen Krieg" die Matrikel der Pfarrei Freyung ausgelegt wurden, tauchen die "Lenz" in den Beschreibungen, Steuerlisten und Urbaren der Herrschaften Röhrnbach, Puchperg, Wildenstein und Freyung/Wolfstein auf. Sogar in Ortsbezeichnungen hat sich der Name festgesetzt: Lenzendobl, Lenzersdorf und Lenzmühle.
Die erste urkundliche Nachricht über einen "Lenz" im Abteiland stammt aus dem Jahre 1502. Ein "Wolfgang Lenntz" hat "Gueter und Gruendte" in Freyung "der Frawen Elena von Puchperg verpfenndt".
Für unsere Ahnenforschung aber am interessantesten ist jener "Matheuß Lenz" der von 1614 - 1620 als Besitzer eines Halblehens in Unterseilberg genannt wird und wahrscheinlich der Vater des "Pauluß Lenz", der dort als "Nahrungsmann" mit 63 Jahren verstarb, war. Mit seiner Frau Barbara hatter er mindestens 6 Kinder.
Besagter "Paulus Lenz" ist unser Ahnherr und begründete unseren Lenz-Stamm.
(Quelle: Die Lenz vom Goldenen Steig)